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Systeme öffnen und Potenziale entfalten

2. September 2019, 08eins

API-Economy, SaaS, IoT, API-fizierung. Schlagwörter, welche die Tech-Branche prägen und einen gemeinsamen Nenner haben: Programmierschnittstellen. Dabei handelt es sich keineswegs um eine Neuheit, sondern viel mehr um den Grundstein der Softwareentwicklung, die Voraussetzung für nahtlosen Datenaustausch. Mit der digitalen Transformation hat sich der Umgang mit Schnittstellen jedoch auf innovative Art und Weise weiterentwickelt: Mannigfaltige Einsatzbereiche, neuartige Dienste, wachsende Ökosysteme und dadurch zunehmende wirtschaftliche Bedeutung. Selbst aus nichttechnischen Branchen ist die Schnittstellentechnik kaum mehr wegzudenken.

Um der wachsenden Vernetzung gerecht zu werden und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, reicht die isolierte Digitalisierung einzelner Geschäftsprozesse nicht mehr aus. Ein Schlüsselfaktor für die erfolgreiche digitale Transformation ist die optimale, flexible Verzahnung von Prozessen und Systemen. Möglich macht das ein «Application Programming Interface» (sogenannte API), also eine Programmierschnittstelle. Dank ihr können auch voneinander unabhängige Anwendungen miteinander kommunizieren, Daten abfragen, bearbeiten und zurückgeben.

Nicht nur für Tech-Branchen relevant
Während für bestimmte Unternehmen, wie beispielsweise Online-Buchungsplattformen, SaaS-Anbieter oder IoT-Unternehmen, Programmierschnittstellen im Kern ihres Geschäftsmodells stehen, kann auch jedes KMU davon profitieren. APIs ermöglichen es, verschiedene Systeme optimal zu verknüpfen und so ökonomische Potenziale auszuschöpfen. Diese reichen von effizienten abteilungs- und unternehmensübergreifenden Prozessen über optimierte Kundenerlebnisse bis hin zu reibungsloser Zusammenarbeit mit Unternehmenspartnern. Kurz: Kosten- und Zeiteinsparungen, Qualitätserhöhung des Leistungsangebotes, Optimierung und Ausbau des Vertriebsnetzwerkes – mehr Effizienz, mehr Kundennähe.

Individuelle Einsatzmöglichkeiten
Die Darstellung der Anzahl verfügbarer Artikel im Onlineshop ist beispielsweise dem Einsatz von APIs zu verdanken. Die notwendige Information stammt in diesem Fall aus dem Warenlagersystem. Eine für den Nutzer nicht sichtbare Schnittstelle ermöglicht, dass der Webshop Daten des Lagers beziehen und für einen neuen Verwendungszweck verarbeiten kann. In Zeiten des Online-Payments zeigt sich die Relevanz von APIs besonders: Ohne die Einbindung von externen Schnittstellen wären automatisierte Zahlungsabbuchungen über PayPal oder Kreditkarten schlichtweg nicht möglich. Dies sind nur zwei der zahlreichen Einsatzmöglichkeiten von APIs. Die Chancen und Möglichkeiten, die sich mit der Einbindung von APIs, der Abstimmung und Kombination diverser Systeme und Abläufe ergeben, sind so individuell wie Unternehmen selbst.

API-first
08EINS setzt bei der Realisierung von individueller Software auf konzeptionell hochwertige Applikationen und ein modernes Architektur-Konzept. Dieses sieht eine Trennung von Front- und Backend vor und berücksichtigt so von Beginn an die Implementierung notwendiger Programmierschnittstellen. Dadurch wird die Kommunikation zwischen den Softwarekomponenten sichergestellt und weitere Anwendungen können jederzeit an das Programm angebunden werden. Dies ermöglicht es, dass sich zukünftig zusätzliche Applikationen zur ganzheitlichen Transformation zusammenfügen können. So stellen wir sicher, dass sich unsere Software-Lösungen den Bedürfnissen der Zukunft anpassen können – für die Organisationen von morgen.

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