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Identity

Spitäler setzen zunehmend auf Social Media

3. März 2020, 08EINS

Die sozialen Medien verändern. Sie haben unser Kommunikationsverhalten revolutioniert und einen Dialograum für viele Bereiche unserer Gesellschaft geschaffen – für Wirtschaft, Politik, Sport und auch für das Gesundheitswesen. Dies bestätigt die zweite Vollerhebung zur Nutzung von Social Media Plattformen durch Schweizer Spitäler. Die Ergebnisse sind ein weiterer Meilenstein des Projekts «MuKoSpi 2.0», welches durch die Fachhochschule Graubünden (FHGR) sowie den Projektpartner 08EINS realisiert wird.

Interaktionen und Beziehungen – sie spielen sich heute nicht mehr nur analog ab, sondern betten sich immer mehr in einen digitalen Kontext wie soziale Netzwerke ein. Diesem Wandel stellt sich auch das Gesundheitswesen. Spitälern stehen mit Social Media neue Kommunikations- und Marketingkanäle zur Verfügung, die informieren, rekrutieren und vor allem Persönlichkeit vermitteln. Bereits 2018 zeigte die erste Vollerhebung: Schweizer Spitäler nutzen diese Chance und sind auf Social Media gut aufgestellt. Doch was hat sich seither verändert?

Spitzenreiter Facebook, Wachstumschampion Instagram

Die Social Media Präsenz von Schweizer Spitälern hält sich und nimmt gar zu: Bis auf zwei Ausnahmen ist die Anzahl der Spital-Accounts auf allen Plattformen gestiegen. Facebook bleibt nach wie vor Spitzenreiter: 95 Prozent der Schweizer Spitäler sind auf dem blauen Riesen zu finden. Hinsichtlich Wachstumsentwicklung stellt jedoch eine Plattform alle anderen in den Schatten: 13 Prozent mehr Schweizer Spitäler sind 2019 auf dem Social Media Jüngling Instagram vertreten. Dennoch bleibt das Foto- und Content-Sharing-Netzwerk im Social Media Ranking Fünftplatzierter.

*Eigene Darstellung mit Daten aus: Clinicum (2020); Beier, Michael and Früh Sebastian (2019), Beier, Michael und Früh, Sebastian (2018)

Einheitlicher Internet- und Social Media-Auftritt 

Der Jahresvergleich der Kategorie «Verlinkt von Homepage» weist auf eine weitere Entwicklung hin: Schweizer Spitäler scheinen ihre Social Media Präsenz zunehmend als Teil ihres digitalen Erscheinungsbildes anzuerkennen und ihre Accounts professioneller zu betreiben. Bei jeder Plattform konnte eine Zunahme festgestellt werden, wobei auch hier alle Netzwerke der Wachstumsrate von Instagram hinterherhinken. Die Plattform hebt sich mit einer 15-prozentigen Zunahme von allen anderen Social Media Kanälen ab.

 

 

Herausforderung: Ideenpool

Der Einsatz von Social Media als generelles Public-Relation-Tool liegt Spitälern. Grund dafür sind etablierte Prozesse und Strukturen, an denen sie sich orientieren können. Die eigene Belegschaft aktiv in die Ideengenerierung miteinzubeziehen, stellt jedoch eine Herausforderung dar. In beiden Fällen sind klare Verantwortlichkeiten in Form eines Social Media Teams unabdinglich. Dieses hat zur Aufgabe, die Belegschaft grenzen- und funktionsübergreifend in die Social Media Aktivitäten zu integrieren. Eine wichtige Erkenntnis. Sie zeigt, dass sich der Umgang mit Social Media nicht nur auf externe Dialoggruppen beschränkt und die Social Media Verantwortlichen eine Brückenfunktion zwischen Spital-Belegschaft und externen Anspruchsgruppen einnehmen.

Was bedeutet das für Spitäler?

Mit der Entscheidung zu einer Social Media Präsenz sollten Spitäler eine auf die Organisation abgestimmte Strategie für ihre Multikanalkommunikation entwickeln. Die Schlüsselfaktoren: Die Identität und Struktur einer Organisation erfassen und definieren. Die für das digitale Erscheinungsbild notwendigen Prozesse gilt es langfristig zu etablieren und mittels abgestimmter Technologien zu realisieren.

Projekt MuKoSpi 2.0 – integriertes SaaS-Tool zum Management Digitaler Multikanalkommunikation

In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Graubünden erarbeitet 08EINS als Projektpartner im Rahmen von «MuKoSpi 2.0» das integrierte SaaS-Tool Napoleon. Die Dialog-Plattform vereinfacht und unterstützt Prozesse der strategischen Ausrichtung, der Ideengenerierung, der Planung und Erstellung von Inhalten sowie Freigabefunktionen und Reporting. Napoleon ist speziell auf die Eigenheiten und Organisationsstrukturen von Spitälern zugeschnitten und stärkt durch Koordination, Kollaboration und Kommunikation die Organisationskultur. So kann Multikanalkommunikation effizient, ressourcensparend und effektiv betrieben werden – so wird Unternehmenskultur zum Leben gebracht.

Napoleon – das Schweizer
Social Network für Ihre
Organisationskultur

 

Quellen:
Social Media auf dem Vormarsch. Aktuelle Entwicklungen und Ansatzpunkte für Spitäler in der Schweiz. In: Clinicum, S. 34–38. https://www.clinicum.ch/images/getFile?t=ausgabe_artikel&f=dokument&id=2216 

Beier, Michael und Früh, Sebastian (2018): Nutzung von Social Media Plattformen durch Schweizer Spitäler – eigene Accounts, Nutzungsintensitäten und Reichweiten. Forschungsbericht der Hochschule für Technik und Wirtschaft, HTW Chur, Schweiz. https://ssrn.com/abstract=3319025

Beier, Michael and Früh, Sebastian (2019): Social Media Teams of Hospitals as Mediators in Digital Health Ecosystems. In: Song Y., Grippa F., Gloor P., Leitão J. (eds.) Collaborative Innovation Networks. Studies on Entrepreneurship, Structural Change and Industrial Dynamics. Springer, Cham, pp. 115-124. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-030-17238-1_6

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